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Kosten

Unsere Mandanten sollen Sicherheit über alle Kosten haben.

Wir informieren Sie bereits zu Beginn einer ersten Beratung über die dafür anfallenden Gebühren. Auch spätere kostenauslösende Schritte werden gemeinsam ausführlich besprochen, sodass Risiken vernünftig kalkuliert werden können.

In vielen Fällen werden die Kosten von einer Rechts-schutzversicherung getragen. Die dafür notwendige Korrespondenz übernehmen wir selbstverständlich.

Insofern Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse die Übernahme von Kosten nur eingeschränkt oder gar nicht zulassen, besteht die Möglichkeit der Beantragung von Beratungs- und Prozesskostenhilfe bei Ihrem zuständigen Amtsgericht. Wir halten die dafür notwendigen Formulare für Sie bereit.

1. (Erst-) Beratung

Einen ersten Anhaltspunkt über die Höhe der Vergütung können Sie häufig bereits mit einer telefonischen Kontaktaufnahme erhalten.  

Die Höhe unserer Vergütung muss sich selbstverständlich nach dem Einzelfall richten. Das Gesetz gibt uns dazu eine Reihe von Kriterien vor, nach denen wir für Ihren individuellen Fall eine „maßgeschneiderte“ Lösung anbieten können. Entscheidend sind für uns folgende Aspekte:

- Umfang und Schwierigkeit unserer Tätigkeit
- (wirtschaftliche) Bedeutung der Angelegenheit
- Einkommens- und Vermögensverhältnisse unserer Mandanten
- unser Haftungsrisiko

Die Kosten einer verbraucherbezogenen (Erst-) Beratung liegen in der Regel zwischen 30 € und 190 €, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. 
 

2. Außergerichtliche Tätigkeit

Die Kosten richten sich in erster Linie nach dem Rechtsanwaltsvergütungs- gesetz (RVG). Im Einzelfall besteht auch die Möglichkeit, unsere Tätigkeit durch eine individuelle Honorarvereinbarung stundenweise oder pauschal abzurechnen. Dies bietet sich beispielsweise im Rahmen des Entwurfs von Verträgen oder Verfügungen an, kann aber auch in anderen Fällen sinnvoll sein.

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz sieht hauptsächlich Rahmengebühren vor. Diese werden in den meisten Fällen vom Wert des Streitgegenstands („Streitwert“) sowie weiteren Faktoren abhängig gemacht und ergeben sich aus der gesetzlichen Gebührentabelle der Anlage 2 zu § 13 RVG.

Es gibt auch Rahmengebühren, die lediglich einen Mindest- und Höchstbetrag ausweisen, also den Streitwert unbeachtet lassen. Dies ist beispielsweise bei sozialrechtlichen oder strafrechtlichen Verfahren der Fall.

Schließlich sieht das Gesetz Festgebühren vor, für die eine Abweichung nach oben oder unten nicht vorgesehen ist.

Für einzelne Tätigkeiten – wie beispielsweise der Abschluss eines Vergleichs – können zusätzliche Gebühren anfallen. 
 

3. Gerichtliches Verfahren

Hier gelten vom Grundsatz her vergleichbare Regelungen denen im außergerichtlichen Bereich. Die Gebührenhöhe und die Anzahl der Gebühren können sich jedoch unterscheiden.

Ein wichtiger Unterschied ist, dass die Anwaltskosten im Gerichtsverfahren weitgehend festgeschrieben sind. Eine Unterschreitung der vorgesehenen Gebühren ist nach dem Gesetz nicht möglich. Dies ist auch im Rahmen einer möglichen Honorarvereinbarung zu beachten.

 

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